CD - Kritik im Orkus Heft 06/2006

 

 

 

´´...Es ist schon erstaunlich, auf was für Ideen manche Leute kommen. Man nehne eine E-Gitarre, Bass und Drums, vermische alles mit Perkussion , und um das Ganze noch exotischer zu machen, rührt man Didgeridoos mit unter. Heraus kommt: Ethno Funk Mystic Metal, kurz: Wild Camel. Es fällt schwer, den Sound zu beschreiben, denn die sechs Musiker aus Halle wollen nicht so recht in eine Schublade passen - zum Glück. Aber ich versuche es trotzdem einmal. Mitreißender Heavy Metal verschmilzt mit groovigen Beats, und fremdartige Klänge des Didgeridoos passen sich hervorragend ein, ohne dabei zu übertönen oder gar unterzugehen.. Gesang ist bei Morrigans Dance nicht nötig, denn der würde bei dem ausgefallenen Zusammenspiel nur störend empfunden werden. Die meisten Stücke beziehen sich auf die Liebe zur Natur und, da diese weltweit verbreitet war und auch noch ist, sei es bei den Kelten oder bei den Aborigines (den Ureinwohnern Australiens), somit auch auf die Naturreligion. Nicht umsonst spielt das Didgridoo eine wesentliche Rolle bei dem Sextett und verleiht dem ausgeflippten Album die mystische Nuance. Freunde jazziger Rhythmen werden in Wild Camel eine neue Lieblingsband finden. Mich zumindest haben sie überzeugt.

 

 

 

Bettina Pudmensky

 

 

 

 

Morrigans Dance erhielt von 10 möglichen Punkten immerhin 9 Punkte!

 

Konzertbericht zum 7.11.2013 in Halle

von Antje Brandt

Wir traten am 7.11.2013 als Vorband anlässlich des CD-Release-Konzertes von Paul Bartsch & Band auf. Auf der Internetseite ´´deutsche-mugge.de`` gibt es auch eine Rezension von unserem Konzert.